Wieso Kleine BesserWisser?
Du alter Besserwisser. Diesen Satz hat vermutlich fast jeder schon mal im Laufe einer hitzigen Diskussion gehört oder erwidert. Wir verbinden damit eigentlich eher negative Attribute. Dabei ist etwas zu wissen, vielleicht sogar besser als der Gesprächspartner, sicherlich keine schlechte Eigenschaft. Gerade in der sich rasant wandelnden Informationsgesellschaft ist "Wissen" ein nicht zu unterschätzendes Kapital.
Wir Eltern, und alle die im Bereich Bildung und Erziehung tätig sind, sind natürlich bestrebt dem Nachwuchs möglichst viel von diesem Kapital mit auf den Lebensweg zu geben.
Kinder haben einen natürlichen Drang, den Dingen ihrer Umwelt spielerisch auf den Grund zu gehen. Unterstützen wir sie hierbei, so schaffen wir eine breite Grundlage für späteren Erfolg. Deshalb ist es so wichtig, in einer möglichst frühen Entwicklungsphase vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken, Hinterfragen und Erkennen zu schaffen. Wir dürfen dabei jedoch nicht vergessen, dass Kinder Kinder sind und Leistung sicherlich der falsche Weg ist. Der Spaß muss im Vordergrund bleiben.
Im Rahmen der von mir angebotenen naturwissenschaftlichen Projektarbeit können Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter die Vielfalt der Natur kennenlernen und ihre Zusammenhänge begreifen. Ihr Blick für ihre unmittelbare Umgebung soll geschult und ihr Forscherdrang geweckt werden. Ziel ist es, durch die spielerische Arbeit in den Bereichen Biologie, Physik und Chemie, die Kinder zu einem umweltbewussten Denken zu führen und dabei gleichzeitig erste naturwissenschaftliche Fragestellungen zu vermitteln.
(Das Foto am linken Rand zeigt übrigens einen Kaisermantel (Argynnis paphia), fotografiert auf dem Schiffenberg bei Gießen)